Herbsttagung 2001
Thema: Unternehmenssteuern in den Nordischen Ländern und in DeutschlandDas Thema ist von außerordentlicher Bedeutung für die Geschäfte zwischen Skandinavien und Deutschland: Anfang 2001 ist nämlich in Deutschland ein Gesetz in Kraft getreten, mit dem die Besteuerung der Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) grundlegend reformiert worden ist. Dadurch haben sich die steuerlichen Verhältnisse zwischen Skandinavien und Deutschland gravierend verändert. Die Reform hat auch Bedeutung für privates Investment in deutsche Aktien; insbesondere müssen jedoch die Verhältnisse zwischen Mutter- und Tochtergesellschaften überprüft und eventuell neu gestaltet werden: 1. Die Steuerbelastung wurde auf ca. 38% gesenkt. Anders als bisher ist sie damit nur unwesentlich höher als in der skandinavischen Ländern. Deshalb ist der Grund entfallen, Gewinne von Deutschland in die nordischen Staaten zu verlagern. 2. Deutsche Gesellschaften können ab 2002 ihre Beteiligungen steuerfrei veräußern. Das erleichtert die Geschäfte von deutschen Holdinggesellschaften. 3. Die Diskriminierung der ausländischen Aktionäre ist entfallen. Die steuerlichen Verhältnisse in den fünf zu vergleichenden Ländern sollen in einer gemeinsamen Tabelle einander gegenübergestellt werden. Versuchsweise wird ein Teil der Vorträge auf Englisch gehalten, wobei eine Vokabelliste in fünf Sprachen helfen wird.
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